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Ausgabe: 11/2013    Medizin und Gesundheit

Internetkonsum von Kleinkindern
Eltern müssen aufpassen


sup.- In mehr als zwei Dritteln der befragten Familien haben bereits Vorschulkinder Zugang zu internetfähigen Geräten. Das zeigt eine Studie aus Österreich, die den Internetkonsum von Drei- bis Sechsjährigen untersucht hat. 52 Prozent der Kinder waren schon im Netz, davon 41 Prozent regelmäßig. Besonders beliebt bei den Kleinsten sind Spiele, Videos und Fotos. Gesurft wird vor allem mit Smartphones und Tablets. In Deutschland ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. Wie viel und ab welchem Alter Internetangebote sinnvoll sind, darüber gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen. In jedem Fall gilt: Wenn schon Vorschulkinder das Internet nutzen dürfen, dann nur unter Kontrolle der Eltern und zeitlich stark limitiert. Denn was Kinder in diesem Alter vor allem brauchen, ist ein bewegungsreicher Alltag mit Toben und Spielen. Körperliche Aktivität ist die Basis für eine gesunde Entwicklung. Das passive Hocken vor Bildschirmen sollte deshalb in jedem Fall die Ausnahme und nicht die Regel sein. „Die Kinderwelt muss eine Bewegungswelt sein, weil Bewegung für die sensorische, körperliche, motorische, psychische, kognitive und soziale Entwicklung unserer Kinder unaustauschbar ist“, betont Dr. Christine Graf (Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft der Sporthochschule Köln). Daran sollten Eltern, die ja oft selbst stundenlang vor Bildschirmen hocken, unbedingt denken. Ein vorwiegend sitzender Lebensstil macht Kinder physisch wie psychisch krank. Tipps und Anregungen für einen bewegungsaktiven Lebensstil finden Eltern z. B. auf dem Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.
Foto: Fotolia (No. 4865)